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MANOS ABIERTAS

 

 

 

 

 

 

Hilfe für Straßenkinder in Ecuador

"Straßenkinder haben sehr viel Leid und Elend erfahren. Helfen kann man ihnen nur in kleinen Gruppen und mit großer Liebe. Konkret heißt das, rund um die Uhr für sie da zu sein, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Damit die Kinder eine Chance in ihrem Leben bekommen, setze ich all meine Kraft ein. Denn der spanische Begriff Manos Abiertas bedeutet Offene Hände."


Anna Maria Nagler, Projektleiterin

Straßenkinder in Ecuador

Insbesondere in Guayaquil, Ecuadors größter Stadt mit über zwei Millionen Einwohnern, leben viele Kinder auf der Straße. Meist flüchten sie vor katastrophalen Familienverhältnissen. Arbeitslose oder alkoholkranke Väter, allein erziehende und überforderte Mütter und vor allem massive Gewalterfahrungen treiben sie von Zuhause fort. Tagsüber schlagen sie sich als Schuhputzer, Lastenträger, Parkwächter oder Müllsammler durch, nachts schlafen sie auf der Straße, wo sie überfallen, vergewaltigt, ausgeraubt oder Opfer des internationalen Organhandels werden können.



Kleine Gruppen, große Liebe

Um Straßenkinder in ein "sesshaftes" Leben zu integrieren, braucht es mehr als ein Dach über dem Kopf, Essen und Kleidung. Sie müssen medizinisch versorgt werden und sie brauchen vor allem viel Zuneigung und Liebe. Zur Verarbeitung der vielen leidvollen Erfahrungen ist individuelle Betreuung und meist auch eine Therapie notwendig. Die meisten Straßenkinder haben noch nie eine Schule besucht. Viele schulspezifische und soziale Fähigkeiten sind ihnen fremd. Nur sehr langsam fassen sie wieder Vertrauen zu anderen Menschen. Durch individuelle Förderung werden sie schrittweise an ein konzentriertes Arbeiten herangeführt. Sie besuchen öffentliche Schulen, machen eine Ausbildung oder das Abitur. So bekommen sie die Chance, ihr eigenes Leben zu führen.


Persönliches Engagement

1996 wanderte die Münchnerin Anna Maria Nagler nach Ecuador aus, um Straßenkindern ein neues Zuhause zu geben, sie zu fördern, ihnen den Schulbesuch und damit eine zweite Chance auf ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Seit dieser Zeit lebt Anna Maria Nagler in Ecuador und kümmert sich persönlich um den Fortschritt des Projekts.


Informieren Sie sich im Internet. Anna Maria Naglers Berichte über den Fortschritt des Projektes finden Sie unter der Rubrik "Aktuelles" auf der Manos Abiertas Homepage:


www.kinderfonds.org/manos-abiertas